Institutionelles Schutzkonzept – Grundlagen

„Was willst du, dass ich dir tun soll?“ (Lk 18,41) Maßgebend ist die Frage, die Jesus an den Blinden bei Jericho richtet; wo dieser doch offenkundig auf Heilung wartet. Jesu Frage markiert: Jedem und jeder, mögen sie noch so schutzbedürftig sein, steht ein Freiraum zu, in dem sie oder er selbst bestimmt, was wichtig und hilfreich ist.

Die Pfarrei St. Gabriel verfolgt mit diesem Schutzkonzept die Sicherung einer „Kultur der Achtsamkeit“ gegenüber allen, besonders gegenüber Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen.

Kinder und Jugendliche müssen diese Haltung in allen unseren Veranstaltungen und Angeboten spüren und erleben können. Sie müssen die Gewissheit haben, dass sie ernstgenommen werden, offen sprechen und bei Problemen Hilfe erwarten können. Denn Kinder und Jugendliche sollen sich bei uns wohlfühlen und sichere Lebensräume finden. Sie sollen schnelle und kompetente Hilfe erfahren, wenn ihnen bei uns oder anderswo Gewalt in jedweder Form angetan wird.

Leitungskräfte sind für die Umsetzung des Schutzkonzeptes verantwortlich. Sie stellen sicher, dass Instrumente des Schutzkonzeptes bei Verdacht oder Kenntnis einer Kindeswohlgefährdung sachgemäß verwendet werden und dass Abläufe im Prozess der Gefährdungseinschätzung und Hilfeplanung eingehalten werden. Alle Mitarbeitenden sind im Umgang mit dem jeweiligen Schutzkonzept der Einrichtung entsprechend zu schulen. Leitungskräfte sind bei Verdacht oder Kenntnis einer Kindeswohlgefährdung zu informieren und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos Prozessverantwortliche. Sie initiieren bei Bedarf interdisziplinäre Beratungssettings und sichern die Hinzuziehung der insoweit erfahrenen Fachkraft. Informationspflichten gegenüber dem Jugendamt sind von der Leitung wahrzunehmen.

Link: Institutionelles Schutzkonzept der Pfarrei St. Gabriel

Präventionsfachkraft

N.N.

Beschwerdestelle für Präventionsfragen im Bistum Dresden-Meißen:

Dr. Peter Paul Straube
Schmochtitz Nr. 1 – 02625 Bautzen
Tel: 035935-22-0 – rektor(at)benno-haus.de

Bischöfliche Beauftrage für die Prüfung von Vorwürfen sexualisierter Gewalt:

Dr. Irmgard Martens
Maxim-Gorki-Str. 16 – 01796 Pirna
Tel: 03501-5826491 – dr.irmgard.martens(at)kontaktperson-dresden-meissen.de
www.kontaktperson-dresden-meissen.de

Steffen Glathe – Klinik für Psychatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Zeitzer Str. 28 – 04600 Altenburg
Tel: 03447-562-445

Dokumente

Institutionelles Schutzkonzept St. Gabriel
Präventionsordnung im Bistum Dresden-Meißen
Arbeitshilfe zur Präventionsordnung im Bistum Dresden-Meißen
Handreichung zur Präventionsarbeit

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